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Erinnerungen an die DB Teil 13
Im Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde von der Bundesbahn ein Briefkasten angebracht, in den jeder Reisende Briefe mit Beschwerden oder Verbesserungsvorschlägen, die die Bundesbahn betrafen, einwerfen konnte. Dieser Kundendienst erfreute sich regen Zuspruchs. Damals war geplant, auch an anderen Bahnhöfen solche "Meckerkästen" anzubringen.
Die während der Weihnachtsfeiertage 1950 niedergegangenen Schneefälle hatten im Straßen- und Bahnverkehr erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Die Züge der Bundesbahn hatten teilweise bis zu 10 Stunden Verspätung. Um den Verkehr schnellstens wieder in normale Bahnen zu lenken, wurden allein im Frankfurter Bahnhofsgebiet etwa 400 Bahnbedienstete sowie zusätzlich Strafgefangene eingesetzt, die die Weichenanlagen von den Schneemassen befreiten. Das Foto zeigt die Männer bei der Weichensäuberung am 27. Dezember 1950.
Bei einer Präsentationsfahrt mit einer von General Motors in den USA gebauten dieselelektrischen Lokomotive wurde am 6. September 1954 ein erster Einblick in das neue Produktionsprogramm der Firma Henschel und Sohn in Kassel gegeben. Die vorgestellte Maschine vom Typ G12 mit etwa 1.300 PS Antriebsleistung war für den gemischten Zugdienst ausgelegt. Aufgrund des 1953 zwischen Henschel in Kassel und General Motors in den USA abgeschlossenen Lizenzvertrags war der Bau der Loks für den europäischen Markt im Henschelwerk Kassel vorgesehen. Lediglich die Dieselmotoren, Generatoren und Teile der Schalteinrichtung sollten in den USA gebaut und nach Deutschland verschifft werden. Der 13 Meter lange Lok-Typ hatte ein Gewicht von 74 Tonnen und erreichte bei einer Zugkraft von 1.900 Tonnen eine Geschwindigkeit von 100 km/h.
1957 und 1958 lieferte Henschel 13 in General-Motors-Lizenz gebaute Diesellokomotiven mit 1.900 PS Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h an die Egyptian Railways. Abgebildet ist eine der Lokomotiven auf dem Henschel-Werksgelände im Jahre 1957.
Oberbau-Messwagen der Bundesbahn, die mit äußerst feinnervigen Instrumenten ausgestattet waren, prüften die Strecken im Bereich der Eisenbahndirektion Hamburg auf ihre Sicherheit. Dabei wurden Spurweite, Stoßsenkung, Unebenheiten und Nachgeben der Schienen auf einem Messstreifen beobachtet. Vom Wagen aus, in dem sich u.a. eine Werkstatt befand, konnten auch kleinere Reparaturen durchgeführt werden. Das Foto zeigt einen Blick in das Innere des Wagens. Abteilungspräsident L. (mit Brille rechts) erklärt den Messstreifen Anfang November 1952.
Die erste "Luft-Hänge-Bahn oder -Metro" französischer Konstruktion wurde am 23. Februar 1960 zahlreichen Persönlichkeiten auf ihrem Schienenweg, der in Chateauneuf-sur-Loire bei Orléans errichtet wurde, vorgestellt. In dem Aluminiumwagen der neuen Metro hatten u.a. John Christopher, Bürgermeister von San Francisco und Pierre Devraigne, der Präsident des Stadtrates von Paris Platz genommen. An der Konstruktion der Bahn waren 18 große französische Unternehmen beteiligt. Eines der charakteristischen Merkmale der sehr schnellen Bahn (100 km/h im Durchschnitt) war ihr niedriger Preis. Sie kostete einschließlich aller Installationen 12 bis 15 Millionen NF pro Kilometer im Gegensatz zu 70 bis 100 Millionen, die für den Bau einer unterirdischen Metro hätten aufgebracht werden müssen. Die neue Bahn verfügte die über 32 Sitz- und 92 Stehplätze.
Die blaue E 410 001 des Bw Köln-Deutzerfeld war am 22.11.67 im linksrheinischen Bonn mit einem Messzug der Bundesbahn-Versuchsanstalt Minden (Westf.) - Abt. für Lauf- und Schwingungstechnik unterwegs. Außerdem pendelte dort zwischen Bonn und Köln ein Messzug mit 2x E 10 und E 410 002.
Messzug mit E 410 002, Messwagen und 2x E 10 (E 10 469 an der Spitze) bei der Ausfahrt aus Bonn am 22. November 1967.
Kabelübergänge zwischen E 410 002 und Messwagen am 22. November 1967.
Gleisuntersuchungs- und Tunnelrettungswagen Klv 8018 ("Cochemer Tunnelzwerg")
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