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Die V 160Die Entwicklung immer stärkerer Dieselmotoren und entsprechender Getriebe ermöglichte letzendlich den Bau einer einmotorigen Großdiesellok für den Hauptbahndienst. Man hatte zwar gerade mit der Serienfertigung der zweimotorigen V 200 begonnen, doch die projektierte einmotorige V 160 versprach geringere Kosten durch einen erheblich vereinfachten Wartungsaufwand. Mit dem zunächst vorgesehenen Motor mit 1600 PS Leistung hätte die Achslast 18 t betragen, durch eine verbesserte Aufladung und Ladeluftkühlung konnte die Leistung auf Kosten einer höheren Radsatzlast (18,25 t) um 300 PS gesteigert werden. Ein aus zwei U-Profilen und mehreren Quer- und Längsträgern geschweißter Rahmen trug den Lokomotivkasten. Die Rahmenkopfstücke waren für die Aufnahme einer automatischen Mittelpufferkupplung ausgerüstet. Die aufwändig herzustellende, rundliche Kopfform der Prototypen wurde zugunsten einer kantigeren, einfacher zu bauenden Form aufgegeben. Bereits die letzte Vorauslok V 160 010 erhielt das neue "Gesicht", das zuvor schon die V 320 zierte. Wie bei der V 100 auch wirkte der Dieselmotor auf ein Voith-Strömungsgetriebe und von dort über Gelenkwellen auf die Achsgetriebe der beiden Drehgestelle. Ein Hilfsdiesel mit 18 PS (später 22 PS) sorgte für elektrische Energie und trieb einen Kompressor zur Drucklufterzeugung an. Die Vorserienloks V 160 001 bis V 160 009 waren mit einer Mehrfachsteuerung für Doppeltraktion und Wendezugbetrieb ausgerüstet. Die bekannteste Leistung ist sicher der aus den alten Doppelstockwagen der Lübeck-Büchener gebildete Wendezug, der zwischen Hamburg-Altona und Lübeck verkehrte. Oft war die Lok in der Mitte des Zuges eingestellt. Für die Zugheizung war eine ölgefeuerte Vapor-Heating Anlage vorhanden, die von Hagenuk in Lizenz gefertigt wurde. Die Leistung der Heizung reichte, um zehn Schnellzugwagen mit Wärme zu versorgen. V 162Die Heizung moderner Reisezugwagen wird elektrisch betrieben. Es wurden also Lokomotiven mit elektrischer Zugheizeinrichtung gebraucht. Die Bundesbahn bestellte bei Krupp in Essen bereits 1964 zwei Prototypen, die Mitte 1965 und Anfang 1966 geliefert wurden. Bei der als V 162 bezeichneten Maschine war anstelle des Dampfkessels ein Zwölfzylinder-Dieselmotor von MAN eingebaut. Er leistete 500 PS. Über ein Stirnradgetriebe trieb er einen Generator an, der ausreichend Strom erzeugte, um etwa neun bis zehn Schnellzugwagen mit Energie zu versorgen. Bei einer dritten Vorauslok war der Generator direkt am Heizdieselmotor angeflanscht. Durch die Verwendung neuer Getriebe von Voith und MTU konnte die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h erhöht werden. Die V 162 besaß zudem eine hydrodynamische Bremse. Die weitere Entwicklung dieser Baureihe wurde zugunsten der Baureihe 218 aufgegeben. Es standen mittlerweile ausreichend leistungsfähige Dieselmotoren zur Verfügung, so dass die Heizleistung vom Fahrdiesel abgezweigt werden konnte. V 169Die erste Gasturbinenlok der DB war für den Einsatz auf bergigen Strecken vorgesehen. Die Gasturbine, die mit Dieselkraftstoff betrieben wurde, sollte zusätzliche Antriebskraft bereitstellen zum Anfahren von schweren Zügen oder auf Steigungen.
215, 218 und 210Die 215 ist im Prinzip eine 218 mit Dampfheizung. Da viele Dampfloks ausgemustert waren, benötigte die Bahn wieder Loks mit Dampfheizung für den älteren Teil des Wagenparks. Jedoch war die Lok schon im Hinblick auf einen späteren Austausch der Heizanlage konstruktiv vorbereitet worden. Ab 1969 wurden insgesamt 140 Loks der Reihe 215 in Dienst gestellt. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit betrug 140 km/h. Die 218 streift insofern noch in die Epoche 3, da die zwölf Vorserienmaschinen noch als V 164 bereits Ende 1966 bei Krupp bestellt und ab 1969 (als 218) geliefert wurden.
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