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Wiederaufbau im ModellDeutschland in den frühen 50er Jahren - Das Land erholt sich nur langsam von den Folgen des Zweiten Weltkriegs. Das Stadtbild wird von Trümmergrundstücken und Gebäude-Provisorien geprägt. Noch immer liegen ganze Straßenzüge in Schutt und Asche. Von einstigen Geschäftshäusern stehen nur noch die rußgeschwärzten Außenmauern. Die eingestürzten Dachstühle liegen zusammen mit unzähligen Ziegelsteinen und Holzresten von einstigen Mauern und Decken im Inneren der Ruinen. Doch nach wenigen Jahren verändert sich das triste Erscheinungsbild der Hausruinen: Kleine Büsche schießen aus dem Boden, werden im Laufe der Zeit zu Bäumen - die fruchtbare Asche trägt ihren Teil dazu bei. Zwischen eingestürzten Trümmern wuchert das Unkraut und scheint um jeden freien Platz zu kämpfen. Die Natur erobert sich ihr Terrain zurück. Zahlreiche Ruinen scheinen nach Jahren der "Kälte" erstmals eine gewisse Idylle auszustrahlen. Das Diorama spiegelt die typischen Merkmale der frühen fünfziger Jahre wieder. Da nicht die Zerstörung durch den Krieg, sondern der Wiederaufbau dargestellt werden sollte, steht inmitten der Trümmergrundstücke ein Ladenprovisorium, das nur behelfsmäßig wieder instand gesetzt wurde. Gerade ein solches Gebäude sticht in seiner zerstörten Umgebung besonders hervor. Die ursprünglich im Bogen angelegte Geschäftsstraße, einst als Pflasterstraße erkennbar, wurde notdürftig mit Teer ausgebessert. Das ehemalige Straßenbahngleis kann seinen Zweck nicht mehr erfüllen, da die Fahrleitung ebenfalls im Krieg zerstört wurde. Falls Sie sich für den Bau der Ruinen interessieren, sei Ihnen der Modellbahn-Kurier 6 - Baustellen und Werkstätten - empfohlen. Fotos, Modellbau und Text: Marco Bergs |
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